Wenn Sie die Möglichkeiten des Web 2.0 nutzen wollen, ist ein Firmenblog eine gute Idee. Das Problem ist nicht einen Blog zu starten, das geht ganz schnell. Das Problem fängt an, wenn man den Blog etablieren will. Da steckt dann viel Arbeit drin. Aber wenn der Firmenblog sich etabliert hat, dann lohnt es sich für das Unternehmen. Das Schreiben von einigen Artikeln wird nicht den erhofften Erfolg bringen. Das muss man schon regelmäßig neue Artikel verfassen, mindestens einmal die Woche. Und der Blog sollte mit den sozialen Netzwerken wie XING, Facebook, Google+ und Twitter usw. verknüpft sein.

Vorteile eines Firmen-Blogs

Direkte, unmittelbare Kommunikation und Interaktion mit (potentiellen) Kunden sowie Presse und Medien
Hoher Vernetzungseffekt und Verbreitungsgrad
Viele Freiheiten einer persönlicheren, weniger formalen Darstellungsweise
Schnelle Einrichtung, einfache Aktualisierung
Wenn der Start des Blogs gut verlaufen ist, hält man viel leichter durch, bis der Blog wirklich etabliert ist. Dann ist das Schreiben der Artikel auch keine Lästige Pflicht mehr. Und wenn man dann Spaß am Bloggen gefunden hat, ist es auch viel leichter durchzuhalten bis sich die ersten wirtschaftlichen Erfolge einstellen.

Die Inhalte eines Firmenblog

Ein Blog unterscheidet sich von der klassischen Firmenwebseite. Inhalte können Tipps über den Umgang mit Produkten sein. Oder auch praktische Anwendungen der Produkte. Bei vielen Firmenblogs ist es üblich, die Artikel eher aus persönlicher Sicht zu schreiben. Es herrscht meistens ein lockerer persönlicher Schreibstil vor. Blog-Artikel sollten am besten regelmäßige Veröffentlicht werden. Das sorgt eher dafür, dass sich am Tage der Veröffentlichung Stammleser einfinden. Und die Abonnenten des Blog erwarten regelmäßig Neues.

Regelmäßige Veröffentlichungen und persönliches schreiben kann man relativ leicht dadurch erreichen, dass man Mitarbeiter die Artikel schreiben lässt. Das geht sehr gut wie man von vielen erfolgreichen Firmenblogs lernen kann. Die Mitarbeiter müssen allerdings freiwillig dazu bereit sein. Ein Mitarbeiter der dazu verpflichtet wird, wird nie gute Artikel schreiben können. Auf diese Art bekommen Leser des Firmenblog einen guten Eindruck und einen sehr persönlichen Einblick in das Unternehmen.

Firmenblog als Service-Plattform

In einem Firmenblog schreibt zum Beispiel etwas über ein Produkt. Aber bitte keine Werbung, das will niemand lesen. Also geht es vielleicht um eine praktische Anwendung des Produktes. Der Artikel wird dann von einem Anwender des Produktes gelesen und es ergeben sich für den Leser fragen. Die kann er in der Kommentarfunktion stellen. Dann können Sie darauf eingehen und dem Kunden helfen. Wenn der Firmenblog etabliert ist, hat man wahrscheinlich sogar das Glück, dass ein anderer Leser das Problem mit einem weiteren Kommentar lösen kann. So entlastet man seine Serviceabteilung. Wenn immer wieder die selben Fragen gestellt werden, schreibt man in dem Firmenblog einen Artikel darüber und erklärt das Problem damit allen Lesern des Firmenblog. Auch das kann wieder die Serviceabteilung entlasten.

Nachteile eines Firmenblog

Ein Blog ist manchmal viel Arbeit! Außer dass man Spaß am schreiben haben sollte gibt es noch einige weitere Arbeiten.

  • Sie benötigen eine Blogsoftware wie zum Beispiel WordPress für einen Firmenblog
  • Der Firmenblog verlangt regelmäßig neue lesenswerte Artikel
  • Das heißt meistens auch, dass es zwei verschiedene Websites zu pflegen gibt. Es sollten auch deshalb zwei eigenständige Websites sein, weil die Sprache und die Zielrichtung auf beiden Plattformen unterschiedlich ist.
  • Inhalte sollten geplant werden
  • Regelmäßige Veröffentlichungen

Zum Schluss bleibt zu sagen: Ein Firmenblog lohnt sich. Das Thema ist natürlich vorgegeben, alle um das Unternehmen herum. Produkte, Dienstleistungen, Jubiläen, usw. Wichtig ist, das es Spaß macht und dass man etwas dazu zu sagen hat. Der Inhalt muss nicht immer neu und absolut einzigartig sein. Er kann auch kreativ, witzig, oder kontrovers geschrieben sein. Wichtig ist aber, dass der Inhalt in irgendeiner Form den potenziellen Lesern weiterhilft. Und das ist der Grund, weshalb man den Blog lesen wird.

 

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